Erstes Weltethos-Fussball-Turnier in Bern

Wir trafen uns um 10 Uhr beim Kunstrasen in der Nähe des Wankdorfs. Auf dem Weg dorthin waren der Schweizermeister-Teambus und einzelne Mitglieder des YB-Staffs zu sehen.

Am Weltethos-«Grümpeli-Turnier» spielten vier Teams: die Sportfreunde Köniz, das Team Colombia, das Einzelteam und das Team Weltethos.

Durchgesetzt hat sich das Einzelteam. Es besiegte im Final das sehr starke Team Colombia. Eine schöne Anekdote ist die Tatsache, dass sich das Einzelteam am Spieltag zum ersten Mal traf, ergo noch nie zusammengespielt hatte. Treffender lässt sich die verbindende Kraft des Fussballs nicht umschreiben.

Sie sind die Sieger des Turniers: die glücklichen Mitglieder des Einzelteams. (Foto: Fabio Hauser)

Team Colombia spielte leidenschaftlich, präzise und blitzschnell. Auch das Team Weltethos bekam dies zu spüren. Immerhin war es uns in einem beherzten Teameffort möglich, ein «Stängeli» zu verhindern und mit 2 eigenen Treffern 9:2 vom Platz zu gehen.

Der Fairnespreis ging an die Sportfreunde Köniz. Den hatte sich dieses Team redlich verdient. So liehen die Sportfreunde immer wieder Spieler an verschiedene andere Teams aus (auch ans Team Weltethos), spielten immer fair und blieben herzlich. Nicht nur am Ball und auf dem Feld, auch hinter den Kulissen, wo die Sportfreunde anpackten, als es ans Aufräumen ging.

Zwei Pokale und Hans Küng: der Gabentisch am Weltethos-Fussball-Turnier. (Foto: Nathalie Poehn)

Gegen 60 BesucherInnen erlebten an diesem regnerischen, windigen und kühlen Tag ein tolles Turnier. Das Sanitäts-Team freute sich über die gute Stimmung und darüber, dass sie nebst kleineren Prellungen und aufgeplatzten Blasen an den Füssen keine Arbeit hatten. Für das leibliche Wohl war vorgesorgt, es gab allerlei Leckereien aus vielen Ländern zu geniessen. Im Festzelt herrschte eine lustige Stimmung und es lief stets tolle Musik.

Treffpunkt Buffet: So viel Fussball geht durch den Bauch. Grossandrang beim Zmittag-Essen. (Foto: Nathalie Poehn)

Manche ZuschauerIn blieb denn auch gleich im Zelt sitzen, als der Regen stärker wurde und die Teams wieder auf den Kunstrasen standen. Das tat der Stimmung auf und neben dem Spielfeld aber keinerlei Abbruch – ob Trainer, die taktische Anweisungen riefen oder Fans, die einfach Freude am Fussball hatten. Stets feuerte eine Handvoll Leute die SpielerInnen an.

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